
Aufgrund ihrer hochrangigen Sammlungsbestände behauptet die Kunstsammlung seit langem eine herausragende Position in der internationalen Museumswelt. Ihre qualitativen Schwerpunkte liegen in der Malerei der westeuropäischen und amerikanischen Moderne.
K20 besitzt hervorragende Einzelwerke von Pablo Picasso bis Joseph Beuys. Reich ist der Bestand an Werken des Surrealismus. Von Paul Klee hat die Kunstsammlung an die 100 Arbeiten, von Julius Bissier existiert ein großes Konvolut mit Zeichnungen und Tuschen. Der qualitative Schwerpunkt nach dem Zweiten Weltkrieg liegt auf der amerikanischen Kunst.
Die europäische Malerei mit Werken von Gerhard Richter, Per Kirkeby und Markus Lüpertz bildet einen weiteren Höhepunkt. Hervorzuheben ist auch der Joseph Beuys-Bestand mit dem späten Hauptwerk "Palazzo Regale"; aktuell ergänzt um die Sammlung Günter Ulbricht, einer der letzten großen Werkkomplexe des Künstlers.
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Die derzeitigen Themenführungen der ständigen Sammlung sind auch einen Besuch wert.
Und ewig lockt das Weib - die Frau in der Klassischen Moderne – Geliebte, Muse, Ehefrau, Femme Fatale. Je nach Wunsch werden Bilder von Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Max Ernst und René Magritte sowie die Bedeutung der Frau in Leben und Werk der Künstler vorgestellt.
Perspektivenwechsel – die Geburt des Kubismus Die Erfindung des Kubismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts bedeutet eine Revolution des Sehens. Pablo Picasso, Georges Braque und andere entwickeln Bilder, die Dinge und Personen gleichzeitig aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Die Fluchtpunktperspektive, die seit 500 Jahren unsere Sehgewohnheiten geprägt hat, wird außer Kraft gesetzt.
Eine Künstlerfreundschaft – Paul Klee und Wassily Kandinsky Paul Klee und Wassily Kandinsky, die sich bereits aus München durch die expressionistische Künstlervereinigung des Blauen Reiter kennen, vertiefen als Lehrer am Bauhaus ihre Freundschaft und bewohnen zusammen ein Meisterhaus in Dessau. Entdecken Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede im künstlerischen Werdegang dieser beiden Künstlerpersönlichkeiten.
Quer durch Frankreich – von Paris bis Saint-Tropez Begleiten Sie uns auf einer kleinen Reise durch Frankreich in K20. Stationen können Werke von Henri Matisse, Robert Delaunay, Fernand Léger, Marc Chagall, Pierre Bonnard, Max Ernst und Joan Miró sein. Dabei gewinnen Sie einen Eindruck der Vielfalt der französischen Kunst und ihrer Strahlkraft innerhalb der Avantgarde des 20. Jahrhunderts.
Ein „stilloser“ Künstler – Gerhard Richter„ Ich mag alles, was keinen Stil hat: Wörterbücher, Photos, die Natur, mich und meine Bilder ...“ notiert Gerhard Richter zu Beginn seiner steilen Karriere. Seit über vierzig Jahren überrascht der Künstler mit stilistischen Brüchen, die doch immer seine grundsätzliche Auffassung von Malerei widerspiegeln. Erleben Sie Gerhard Richter als einen der bedeutendsten Künstler unserer Zeit in der eindrucksvollen Sammlung seiner Werke in K20.
Seit der Eröffnung des Hauses am Grabbeplatz sind die beiden unabhängigen Institutionen Kunsthalle und Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen unter einem Dach angesiedelt. Nicht nur äußerlich, auch in seiner konzeptionellen Ausrichtung unterscheidet sich die Kunsthalle von allen anderen Düsseldorfer Museen. Als Haus für Wechselausstellungen ohne eigene Sammlung, standen von Beginn an Tendenzen und Positionen der zeitgenössischen Kunst ebenso im Zentrum des Programms wie deren historische und lokale Bezugspunkte. Hier fanden so wegweisende Ausstellungen statt wie die Reihe der “Prospect" Ausstellungen zwischen 1968 und 1976, und so mancher internationale Künstler betrat den europäischen Kunstmarkt über die Düsseldorfer Kunsthalle.
Die Kunsthalle sieht es als ihre Aufgabe, zur Auseinandersetzung mit der Kunst von heute anzuregen – in ihrer Unmittelbarkeit, aber auch im Kontext von aktuellen Entwicklungen – einer Kunst also, die sprachfähig ist und gesellschaftliche Diskurse aufgreift. Von zentraler Bedeutung ist der Gedanke der Vermittlung von zeitgenössischer Kunst und das Aufzeigen ihrer Wurzeln sowie der Kontinuitäten innerhalb des künstlerischen Diskurses.
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Mit der Ausstellung von Arbeiten der Karl Schmidt-Rottluff Stipendiaten führt die Kunsthalle Düsseldorf eine langjährige Tradition des Hauses fort. Präsentiert werden die sieben Stipendiaten der Jahre 2004 und 2006: Stella Hamberg, Martin Kobe, René Lück, Stefan Mauck, Clemens von Wedemeyer, Ralf Ziervogel und David Zink Yi.
Das mit jeweils ca. 35.000,- Euro dotierte Stipendium wird alle zwei Jahre an drei bis vier junge Künstlerinnen und Künstler vergeben. Es stammt aus dem privaten Vermögen Karl Schmidt-Rottluffs, das dieser 1975, kurz vor seinem Tod, in die Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung einbrachte. Oberster Grundsatz der Jury ist der vorurteilsfreie Blick auf die herausragende Einzelleistung. Von Anfang an hat sich das Stipendium deshalb durch Vielfalt auf höchstem Niveau ausgezeichnet. Die aktuelle Ausstellung zeigt Positionen, die von Malerei und Zeichnung über Skulptur und Installation bis zu Videoarbeiten reichen.
Die Bildhauerin Stella Hamberg (*1975, lebt in Berlin), die mit realistischen menschlichen Figurengruppen bekannt wurde, widmet sich auch in ihren neuen Arbeiten der figurativen Skulptur. Ihre überlebensgroßen „Berserker“ aus Bronze loten das Spannungsverhältnis zwischen Archaischem und Zeitgemäßem aus. Martin Kobe (*1973, lebt in Leipzig) malt labyrinthische, perspektivisch konstruierte Architekturbilder, die sich auf keinen Fluchtpunkt festlegen lassen. Was an digitale Welten oder virtuell animierte Architekturpläne erinnert, entspringt einer rein malerischen Fantasie, so dass sich die scheinbare Logik seiner Tiefenräume rasch im Absurden verliert. René Lück (*1971, lebt in Berlin) forscht nach den — oft schon vergessenen — gesellschaftlichen Emblemen seiner Generation. Seine künstlerische Suche kreist um das Thema der politischen Sozialisation, die er in Kartonskulpturen, Collagen und Grafiken zu Inszenierungen politbewegter Vergangenheit verarbeitet. In Textbildern und reliefartigen Wandobjekten thematisiert Stefan Mauck (*1973, lebt in Braunschweig) die uns umgebende Architektur als eine Schnittstelle von privatem und öffentlichem Raum. So gibt er etwa, einem barocken Figurengedicht vergleichbar, den Silhouetten von Gebäuden mithilfe von Normal- und Fettschrift eine bildliche Struktur und beschreibt durch die Textinhalte gleichzeitig die Realität unseres Lebens und Wohnens. Die Arbeiten des Filmemachers und Videokünstlers Clemens von Wedemeyer (*1975, lebt in Berlin) bewegen sich zwischen Dokumentation und einer filmischen Ästhetik, die Alltägliches zu metaphorischen oder absurden Bildern verdichtet. Wedemeyer baut ins Foyer der Kunsthalle eine Tribüne für seinen neuesten Film, der mit Inszenierung und Selbstinszenierung der Akteure spielt. Ralf Ziervogel (*1975, lebt in Berlin) ist vor allem mit seinen riesigen Panoramazeichnungen bekannt geworden. Üppig wuchernde, fein gezeichnete Szenen erwecken den Eindruck ornamentaler Muster und enthüllen sich erst beim näheren Hinsehen als grausam detaillierte Darstellungen menschlicher Obsessionen und Abgründe. Für die Videoarbeiten von David Zink Yi (*1973, lebt in Berlin) sind häufig Musik und Rhythmus als Träger von kulturell und emotional bestimmten Ritualen und Erfahrungen der Ausgangspunkt. Seine große Video-Installation in der Kunsthalle fragt nach der Rolle des Künstlers zwischen Ordnung und Ordnungsstörung.
Eine Ausstellung der Karl Schmidt-Rottluff Förderungsstiftung Berlin in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Düsseldorf, der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Marianne Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Fashion ist das neue Opernthema der neuen Spielzeit 2007/2008
Es ist Mode, in die Oper zu gehen. Warum auch nicht? Die Deutsche Oper am Rhein entdeckt in der Spielzeit 2007/08 die Parallelen zwischen Mode und Musik und den Bühnen dieser beiden Welten: Beide spiegeln ein Lebensgefühl wider. Beide sind feste Bestandteile kulturellen Lebens. Und beide bedienen sich des ureigensten Gefühls der Menschen: Zu inspirieren, zu verzaubern und im Spiel um Begehrlichkeiten den Ton anzugeben. Mode ist das Thema der Uraufführung Fashion, mit der die Rheinoper ihre enge Zusammenarbeit mit dem italienischen Komponisten Giorgio Battistelli fortsetzt, dessen Oper „Richard III“ im Januar 2007 in der packenden Inszenierung von Robert Carsen als Highlight in der ROM gefeiert wurde. Battistelli liefert die Musik zu einer schwarzen Komödie von Bob Goody und Dan Jemmett, die der Regisseur und Bühnenbildner Michael Simon in der Modestadt Düsseldorf in Szene setzt (Musikalische Leitung: John Fiore). Fashion ist eine von 16 Opern- und Ballettpremieren in Düsseldorf und Duisburg und eine von zwei Uraufführungen der neuen Spielzeit. Insgesamt 45 verschiedene Produktionen - davon 32 aus dem umfangreichen Repertoire der Rheinoper - sind auf den Bühnen der beiden Städte zu erleben.
Das aktuelle Programm der Oper finden Sie im Gang hinter unserer Bar in der „Walter König Buchecke“
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Mit der Eröffnung des FFT (Forum Freies Theater) im September 1999 wurde in Anlehnung an Institutionen in Hamburg, Berlin, Frankfurt ein neuer Typus von Theater in Düsseldorf eingeführt. Einem schlanken und sehr effektiven Organisationsapparat unter der Leitung von Niels Ewerbeck ist es gelungen, ein Zentrum für freies Theater und interdisziplinäre Projekte zu etablieren. Seit August 2004 obliegt die künstlerische Gesamtleitung Kathrin Tiedemann, die vorher als Dramaturgin auf Kampnagel, Hamburg, tätig war. Ohne fest engagiertes Schauspielensemble bietet die professionelle Infrastruktur des FFT zahlreichen herausragenden Künstlern geeignete Produktions- und Präsentationsbedingungen und dem Publikum ganzjährig ein vielseitiges und zeitgemäßes Veranstaltungsprogramm. So belebt das Forum Freies Theater inzwischen nachhaltig die rheinische Theater-landschaft fernab von konventionellem Stadttheater-Repertoire und Boulevard. FFT Koproduktionen auf nationaler und internationaler Ebene, Eigenproduktionen mit Künstlern aus Düsseldorf und NRW, sowie Gastspiele bilden den Schwerpunkt des Programms. Festivals wie IMPULSE und SPIELARTEN finden jedes Jahr in den beiden Häusern statt; daneben hat sich die künstlerische Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen als wichtiger Teil des Gesamtkonzepts etabliert.
Das aktuelle Programm des FFT finden Sie im Gang hinter unserer Bar in der „Walter König Buchecke“.
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Mit namhaften DJs und Live Acts dient als Schnittstelle zu einem noch theaterfremden jungen Szene-Publikum. Darüber hinaus sorgen Workshops, Diskussions- und Rahmenveranstaltungen zu aktuellen Themen für den nötigen Kontakt und die Vermittlung zwischen Bühne und Publikum, damit Theater zu einem persönlichen Erlebnis wird.
Tonhalle Düsseldorf – Das Planetarium der Musik. 1926 entstand am Rheinufer in Düsseldorf ein wunderschönes Planetarium. Es sollte die rund 5.984.000.000 Kilometer von der Sonne bis zum äußersten Planeten unseres Systems ein wenig überschaubarer machen. Wie so oft in der Geschichte kam alles ganz anders. In den 70er-Jahren wurde aus der stadtbekannten Halbkugel ein Konzertsaal, indem sich das Publikum traf, um die unendlichen weiten der Kultur auszuloten und sich dabei von internationalen Stars aus allen Genres begeistern zu lassen. Das reicht von Klassik über Jazz, Chanson und Soul bis zum Kabarett.
Im Jahr 2005 rückten erneut die Bauleute an. Nun ist der konservative Anstrich des großen Konzertsaals im 70er-Jahre-Look einem modernen Ambiente in Metallbau gewichen. Optisch ist die Tonhalle dabei rund und einem Planetarium treu geblieben. Akustisch gesehen geht es jetzt dank ausgeklügelter und raffinierter Schallumlenkung eher eckig zu. D.h. für die Zuhörer das Erlebnis eines ganz neuen homogenen und schönen Klangs der Musik. 26 Mio. Euro investierte die Stadt in den Umbau und hat seither ein Konzerthaus, das höchsten internationalen Ansprüchen gerecht wird. Mehr als 200 Konzerte mit über 220.000 Zuschauern pro Jahr machen die "Neue Tonhalle" zu einem großartigen Forum für die Kultur und zu einem Ort der Begegnung.
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Das Kom(m)ödchen wurde 1947 als politisch-literarisches Kabarett von Kay und Lore Lorentz gegründet. Am 29. März 1947 feierte man die Premiere von „Positiv dagegen“. 1959 wurden die Fernsehübertragungen des Programms für ein Jahr untersagt. Der Umzug des Theaters, in die jetzigen Räume der Kunsthalle, wurde 1967 in der Pause einer Vorstellung realisiert. Alle Gäste trugen die Requisiten und Teile des Bühnenbildes in das neue Theater. 1983 entschloss sich Lore Lorentz zu Soloauftritten und verließ das Ensemble des Kom(m)ödchens. Kay Lorentz begann ein neues, jüngeres Ensemble aufzubauen. Als er 1993 starb, gab Lore Lorentz ihre Solokarriere auf und übernahm die Leitung des Theaters. Heute führt Kay Sebastian Lorentz das Kom(m)ödchen.
Auch wenn es jünger aussieht, das Kom(m)ödchen wird 60. Damit ist es nicht nur das dienstälteste Kabarett Deutschlands, sondern auch eines der wenigen verbliebenen Kabarett-Theater mit eigenem Ensemble. Am 3. Oktober wird dies gebührend gefeiert. Die Party findet im gesamten Gebäude der Kunsthalle, mit vielen Weggefährten und Veranstaltungen, statt.
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Vor und/oder nach dem Kunst- & Kulturgenuss freuen wir uns, Sie verwöhnen zu dürfen.